Easter Breaks

Nach mittlerweile sechs Monaten ohne richtig frei zu haben, befinde ich mich jetzt in meinen Easter Breaks.
Im Klartext heißt das: Urlaub bis Ende April!
Natürlich werde ich während dieser Zeit nicht nur in Sunderland rumziehen, es ist Zeit für eine Luftveränderung.
In vier Stunden sitze ich mit zwei Freunden (Miguel, USA und Jan-Philipp, Germany) im Zug nach Edinburgh. Dort werden wir zwei Tage verbringen, hoffentlich mit besserem Wetter als beim ersten Mal.
Weiter geht die Reise nach Dublin. Drei Tage Dublin mit einem schicken Konzert des Riptide Movements und einem Interrail-Revival, meine 4 Lieblingsiren haben sich Zeit freigeschaufelt und werden uns hoffentlich eine legendäre Zeit bescheren.
Dritte Station ist Cardiff. Die walisische Hauptstadt habe ich als kleiner Bub anscheinend schonmal besucht, die Erinnerung geht aber stark gegen null. Was mich dort erwartet steht in den Sternen.
Mit dem Zug geht es dann weiter nach Bristol. Dort wartet eine ganz besondere Unterkunft, ich feiere meine Couchsurfing Premiere!
Die letzte Station ist dann London. Auch wenn mir London wirklich nicht unbekannt ist, freue ich mich immer wieder auf den Multikulti-Flair, die tollen Parks und die vielen Sachen, die es noch zu entdecken gibt.

Sofern alles nach Plan läuft, sind wir am 18. April wieder zurück, dann gibt es auch das nächste Update.
(vielleicht auch bereits etwas früher)

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Wo bleibt die Zeit?

Wow, ist schon wieder eine Ewigkeit her seit dem letzten Bloglebenszeichen (Facebook geht einfach viel schneller).
Tja und trotzdem gibt es eine Menge zu berichten und ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.

Ich hatte Anfang März gleich zweimal hohen Besuch. Erst haben mich meine Eltern beehrt, mit einem Mietwagen habe ich erstmals die englischen Straßen unsicher gemacht und wir haben tolle Ausflüge zur Hadrian’s Wall und entlang der englischen Ostküste nach Whitby unternommen.

Ein Assignment und 3 Tage später kam der nächste Inselbesuch. Für 10 Tag hatte ich die Vicki zu Gast. Wir haben uns für eine Woche einen Mietwagen gemietet und neben der näheren Umgebung ging es nochmals die Küste runter und außerdem auf eine kurze, aber sehr schöne Nordengland-Südschottland-Tour.

Bamburgh Castle

Früh morgens ging unsere kleine Rundreise los. Das Wetter war eigentlich erstmals so richtig britisch – recht trostlos.Unser Abstecher aufs Bamburgh Castle hat sich dennoch gelohnt. Das Schloss an sich ist bombastisch und neben Mittelalterfeeling gibt es im Schloss ein Luftfahrt-Museum zu sehen und das “Interieur” ist nicht von schlechten Eltern. Anstatt der erwarteten Führung durch langweilige Gemächer von Lords und Ladies offenbarte sich uns ein Blick auf das Leben einer der wohl genialsten Wissenschaftler Englands: William Armstrong. Neben der Mechanik für die Tower Bridge hat er Schiffe konstruiert und ganz nebenbei in seinem Haus (Bamburgh Castle) die wohl erste Klimaanlage der Welt eingebaut und auch die Vorzüge von Elektrizität wusste er früher als viele andere zu nutzen. Eine wirklich interessante Schloßbesichtigung.

Edinburgh

Man glaubt gar nicht, wie schnell man von Sunderland in Edinburgh ist. Den Regen hatten wir mittlerweile hinter uns gelassen und mit blauem Himmel und Sonnenschein erreichten wir die schottische Hauptstadt. Edinburgh ist zwar eine tolle Stadt, fühlt sich aber zumindest verkehrstechnisch nicht nach einer Hauptstadt an. Meine Fahrt durch Madrid hat gereicht um mich auf 180 zu bringen, aber Edinburgh fühlt sich eher an als fahre man durch Rottweil oder eine andere Kleinstadt. Gut für uns.
Nach kurzer Suche erreichten wir unser B&B. Nachdem schon meine Eltern und meine Schwester die Ehre hatten, bei Jennifer und Nick im Coach House zu logieren, konnten wir uns das nicht entgehen lassen. Wir sollten es nicht bereuen. Soviel vorweg, das Zimmer und das Bett ließen für unsere Ansprüche keinen Komfort vermissen.
Da wir auch noch etwas von der Stadt sehen wollten, sputeten wir uns und waren schnell wieder mitten in der Stadt, diesmal zu Fuß. Ein Nachmittag reicht definitiv nicht, um Edinburgh zu entdecken. An das Schloss wagten wir uns gar nicht erst und so machten wir uns auf zu einem kleinen Hügel nahe dem Stadtzentrum, dem  Calton Hill. Von dort aus gewährte sich uns ein atemberaubender Blick auf Edinburgh, der eindeutig Lust auf mehr machte.

Für den Abend hatten wir uns mit Maddy und ihrem Freund Trevor aus den USA verabredet. Maddy studiert ebenfalls mit mir in Sunderland und ihr Freund war wie Vicki gerade zu Besuch. Wie es der Zufall wollte, waren sie auch zur gleichen Zeit in Edinburgh. Zum Essen ging es zu einem Mexikaner. Zugegeben wir waren anfangs etwas skeptisch, warum soll man auch in Edinburgh mexikanisch essen gehen. Das Viva Mexico stellte sich jedoch als Volltreffer heraus, Vicki und ich haben beide noch nie so lecker mexikanisch gegessen.

Wir begleiteten unsere amerikanischen Freunde noch zum Bahnhof und machten uns auf den Weg zurück zu unserem Bed & Breakfast. Da wir noch recht früh waren, hatten wir die Gelegenheit mit den Hausherren zu plaudern und wir hatten einen schönen Abend mit Tee, Flapjacks und zwei wirklich tollen Menschen. Auch die beiden haben uns scheinbar ins Herz geschlossen und beschlossen spontan, uns die Kosten für die Unterkunft zu erlassen.
Der zweite Tag war dann leider wieder verregnet. Wir schauten uns noch kurz das  Edinburgh Castle von außen an und besorgten für Jennifer und Nick noch ein neues Gästebuch, da das Alte durch unseren Eintrag komplettiert wurde. Das war auch das Mindeste, was wir tun konnten.
Weiter ging die Tour nach Lake District und zurück nach Sunderland.

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The Futureheads?

Was für ein langweiliger Samstag. Ja, auch in Sunderland bin ich nicht -nur- zum Vergnügen und so stand der Samstag ganz im Zeichen von lernen, arbeiten und Assignments schreiben.
Anders als an der Hochschule der Medien gibt es in England nicht nur eine Hausarbeit oder eine Klausur. Die “Assignments” sind über das ganze Semester verteilt. Das kann sich dann ganz schön häufen, gerade wenn man, wie ich, den kompletten März über Besuch aus Deutschland erwartet!

Um 17:30Uhr Ortszeit stand dann DAS Bundesligaspiel überhaupt an. Naja, auch da haben die Bayern nicht wirklich viel reissen können.
Dann hat mein Mitbewohner Simba (er kommt aus Zimbabwe) meinen Abend gerettet. Er studiert Media und filmt leidenschaftlich. Für heute Abend hatte er einen kleinen Videoauftrag in einem Independent Pub in Sunderland, dem “Plugged Inn”. Bislang habe ich noch nicht so viel Kontakt zur Indie Musik in Sunderland gehabt, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass man mit den anderen Exchange Students vornehmlich in die üblichen Clubs mit der üblichen Pop-House-Sonstwas-Musik geht.

Aber heute ging es ins “Plugged Inn” zu einer Vernissage des Photografen Ian West. Er ist wie ich im Gespräch mit ihm erfahren habe recht dick im Geschäft und macht vornehmlich Porträt-Aufnahmen und er begleitet englische Bands als Tourneefotograf. Konzertfotografie war auch das Thema seiner Ausstellung. Die Bilder sind phantastisch und es war interessant mit einem richtigen Profi ins Gespräch zu kommen.
Das Highlight des Abends war aber ein Liveauftritt des Frontmanns der englischen Band “Futureheads”.
Die Band besteht seit 2002 und hat sich in den letzten Jahren vor allem in Großbritannien einen Namen gemacht. Doch auch in Deutschland haben sie bereits bei Rock am Ring gespielt und im letzten Jahr hatten sie die Ehre, als Vorband von Linkin Park auf deren Tour zu performen.

Man stelle sich nun einen sehr sympathischen Engländer mit Gitarre, ohne Mikrofon und ohne Lautsprecher in einem kleinen Pub vor. Dieser sympathische Engländer heißt Barry Hyde und ist seines Zeichens Sänger von den Futureheads. Er spielte für seinen “Lieblingsfotografen” vor ca. 40 Leuten und es war endlich mal richtige Musik in einem richtigen Pub. Neben unplugged-Versionen von den Futureheads spielte er auch einige Coverlieder und nordenglische Volkslieder.

Nach dem Auftritt hatten wir noch die Gelegenheit mit den anderen Bandmitgliedern zu reden und ich hatte ein nettes ausführliches Gespräch mit Ian West und seinem Vater Bill West.
Mit dem Ergebnis, dass ich jederzeit herzlich ins Studio eingeladen bin und mit Bill West, der ebenfalls Fotograf ist und sich der Landschaftsfotografie verschrieben hat, ein oder zwei Tage fotografieren gehen kann!

Kann es ein besseres Ende für einen ansonsten langweiligen Samstag geben?

Edit: Hier noch ein kurzes Video (Sorry besser ging es nicht, die Lampe hat nicht viel hergegeben.

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The guy on the toilet

Alle Amerikaner lieben es, Europäer verstehen es in der Regel nicht.
Die Rede ist von American Football und vom Superbowl.

Jetzt stellt sich die Frage:
Wo kann man in England, dem Land, in dem Football Football ist und in dem auf das Wort Soccer die Todesstrafe steht, American Football schauen.

Da der Superbowl in Europa erst spät in der Nacht beginnt, war es letztendlich kein Problem, das Spiel im Paddy Whacks
(ganz nebenbei mein neues Lieblingspub) anzuschauen, da selbst in England um 23Uhr kein Fußball mehr übertragen wird.
Abgesehen vom fehlenden Ton war es ein wirklich spannender Abend und auch mir hat sich der Sinn des Spiels zu großen Teilen erschlossen. Gewonnen haben in diesem Jahr die Greenbay Packers, und die meisten Amerikaner waren glücklich, da das Team wohl einen besseren Ruf genießt als die Pittsburgh Steelers.

trndcom

Doch mein eigentliches Highlight sind die Toiletten im Paddy Whacks. Man öffnet die Tür, denkt sich nichts Böses und als Erstes fällt einem der Mann mit den Papierhandtüchern auf.
Er steht in der Herrentoilette, begrüßt einen per Handshake, kommt einem bedrohlich nahe, ja er öffnet sogar die Wasserhähne (In England gibt es keinen Mischer, sondern meistens zwei Hähne).
Zu guter letzt reicht er auch noch die Handtücher zum trocknen der Hände, wer möchte kann sich gegen Aufpreis auch noch einen Kaugummi mitnehmen. Klar das man bei diesem Service um das “tippen”, also das Trinkgeld geben nicht herum kommt, und das alles in einem einfachen Pub.

Viele Grüße
Christof

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Welcome to Sunderland

Endlich. Nachdem der Blog schon totgesagt ist, geht es jetzt wieder weiter. Vielleicht ist es schon aufgefallen, der Header hat sich verändert. Die nächsten Monate werde ich aus England bloggen.

Seit dem 30. Januar bin ich in Sunderland und tausche die HdM in Stuttgart mit der University of Sunderland. Für die nächste Zeit wohne ich in einem Wohnheim, das zur Uni gehört und neben dem Studium wird natürlich einiges geboten sein. Trips durch England und Schottland, Eigenheiten der Engländer und natürlich die eine oder andere Erasmus-Party!

Sunderland liegt im Nord-Osten Englands, relativ nah an der schottischen Grenze, direkt an der Nordsee.


Größere Kartenansicht
Die Stadt ist nicht die Größte, bietet aber doch einiges und die Universität lässt sich sehen. Die Universität ist in mehrere Teile aufgeteilt, die sich an verschiedenen Orten der Stadt befinden. Die Media- und Business-Fakultät beispielsweise liegt direkt am Meer. Die Gebäude sind alle noch relativ neu und die Ausstattung kann locker mit der Hochschule der Medien mithalten.
Neben relativ vielen Deutschen stellen die Nordamerikaner die größte Gruppe, daneben gehören noch Franzosen, Holländer und andere Nationalitäten zur Gruppe der Austauschstudenten. Fast alle Erasmus-Studenten wurden in einem der Wohnheime “zusammengepfercht”, was allerdings recht angenehm ist, da man doch mehr Kontakt mit den anderen Austauschstudenten hat, als mit den Engländern.
Die erste Woche war recht wild, man kann ja auch nicht nur studieren!

Heute Stand ein kleiner Photowalk zu einem Wahrzeichen der Stadt an. In 3 Stunden (Hin+Zurück) ging es bei, für unsere Begriffe, sehr stürmischen Bedingungen, an der Küste entlang zum Roker Leuchtturm, der etwas außerhalb der Stadt gelegen ist.
Hier geht es zur Diashow
Lighthouse Lighthouse Kräne Modern Arts Wearmouth Bridge Wearmouth Bridge Campus Building Clanny House Wohnheim

Morgen steht der erste größere Ausflug nach York an, natürlich gibt es an dieser Stelle bald mehr!

Viele Grüße nach Deutschland
Christof

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AVANIT Fynbox Satelliten-Receiver Testbericht

Vor zwei Wochen erhielt ich vom Elektronik-Versandhaus Conrad Elektronik eine Email, dass ich als Testet für die Avanit Fynbox ausgewählt wurde und den digitalen Satelliten-Receiver auf Herz und Nieren testen darf.

In meinem Zimmer steht seit vielen Jahren ein alter analoger Receiver mit genau 3 Knöpfen und die Fernbedienung wurde bereits durch unzählige “Universal-Fernbedienungen” mit begrenzter Lebenszeit ausgetauscht. Höchste Zeit also für frischen Wind im Wohnzimmer.

Bei der Avanit Fynbox handelt es sich um einen beinahe winzig kleinen aber sehr schicken digitalen HD-Receiver. Da mein Wohnzimmer jetzt also digital wird musste ich als kleine Vorbereitung auch den analogen Kopf unserer “Schüssel” durch einen digitalen austauschen. Was tut man nicht alles für den HD-Genuss!

Nach erfolgtem Umtausch bekam der alte nochmals ein paar letzte Minuten Schonfrist, um für den Vergleichstest (später im Artikel) ein paar Daten zu sammeln, dann wurde er in die ewigen Receiver-Jagdgründe auf dem Dachboden verfrachtet.

Jetzt also zur Fynbox.

Wie gesagt der Receiver ist sehr klein und fällt auf der Ablage überhaupt nicht mehr auf. Der Anschluss ist kinderleicht, Beim Satellitenkabel hat sich selbstverständlich nichts geändert aber das kleine HDMI Kabel ist natürlich um einiges handlicher. Am Receiver selbst sind überhaupt keine Knöpfe mehr vorhanden, er lässt sich also nur über die Fernbedienung einschalten und bedienen.

Installation:

Durch das RAPS-System (Receiver Automatik Programmierungssystem)ist die Einrichtung des Receivers superschnell und kinderleicht. Man muss lediglich einstellen welche Satelliten man empfangen kann, welches das favorisierte Regionalprogramm ist und ob man “Erwachsenenkanäle” haben möchte oder nicht. Der Rest geht von selbst und die Sender sind dann auch ziemlich sinnvoll angerichtet wobei natürlich nicht alles nach meinen Wünschen ist. Hier kommt auch das erste kleinere Manko des Geräts, gerade aufgrund des RAPS ist es nicht ohne weiteres möglich sich die Sender so einzustellen, wie man es gerne hat. Hierzu müsste man es ausschalten, dann führt das Gerät aber keine automatischen Senderupdates mehr aus.

Nutzung:

Wie gesagt, die Box lässt sich nur per Fernbedienung steuern, bleibt also zu hoffen, dass diese nicht allzu viel Strom schluckt und nicht gerade an einem Sonntag die Batterien leer gehen. Als SD->HD-Umsteiger fällt einem natürlich sofort ein deutlicher Unterschied in der Bildqualität auf. Vor allem beim “Ersten” und beim ZDF werden ja mittlerweile viele HD-Produktionen gezeigt und so ein Fußballländerspiel in HD ist halt schon ein echter Augenschmaus, da bereut man, was man vorher verpasst hat. Auch die SD-Qualität lässt sich sehen. Der Videotext lädt zwar erst einige Seiten vor, ist dann aber sehr flott. Auch die Favoritenfunktion hat mich überzeugt, da ich gerne Sportsendungen und viele Sendungen bei ARD und ZDF schaue, meine Freundin natürlich auf Sendungen wie Desperate Housewifes oder Grey’s Anatom steht, kann sich hier jeder seine Lieblingsprogramme seine Favoritenliste herauspicken.

Manchmal erscheinen kleine Fehlermeldungen, die ich bisher nicht nachvollziehen konnte. Hier half eigentlich immer ein kompletter Neustart, der Receiver braucht zwar seine Zeit zum hochfahren (wie ein kleiner Computer) aber dann geht wieder alles. Ich denke, dass die Fehler vielleicht in einem kommenden Softwareupdate behoben werden.

Fernbedienung:

Auch wenn der Eindruck vom Receiver sehr positiv ist und ich ihn nicht mehr missen möchte, die Fernbedienung ist zugegeben nicht unbedingt ein Glanzstück. Gleich beim Auspacken der erste kleine Ärger, die mitgelieferten Batterien waren ausgelaufen, klar die kleinen AAA-Batterien sind nicht teuer aber etwas ärgerlich ist es schon. Zweites Manko, die Fernbedienung macht nicht unbedingt den solidesten Eindruck und ist für mein Empfinden etwas zu leicht und unrobust, das liegt aber wahrscheinlich an meinen schlechten Erfahrungen mit billigen Universalfernbedienungen.

Was mir ebenfalls aufgefallen ist, hier weiß ich aber nicht, ob es am Receiver oder an der Fernbedienung liegt: das “Zappen” ist manchmal nicht präzise genug und es passiert, dass man ein Programm überspringt. Hier würde ich mir eine Nachbesserung vom Hersteller wünschen.

Zusatzfeatures:

Hier darf natürlich die USB-Festplattenfunktion nicht fehlen! Die hat mich restlos begeistert. Man schließt den USB-Stick etc. an, wie bei jedem PC braucht es ein paar Sekunden um den Stick zu erkennen und schon kann man mittels einer Aufnahmetaste auf der Fernbedienung das laufende Programm aufnehmen und später an jedem beliebigen Gerät wiedergeben (auch am Receiver selbst) und auch das in sehr guter Qualität.

Verbesserungswunsch: Wenn man nicht gerade einen Datenträger dauerhaft an die Box anschließen möchte und kein USB-Verlängerungskabel zur Hand hat, ist der USB-Anschluss an der Geräterückseite ein wenig ungeschickt platziert wobei auf der anderen Seite ein Anschluss an der Vorderseite etwas unschön wirken könnte, wenn der Stick oder gar eine kleine Festplatte daran hängt.

Auch der elektronische Programmguide ist sehr nützlich.

Gesamteindruck:

Ich möchte die kleine schwarze Box nicht mehr missen. Die Bildqualität ist mit dem passenden TV-Gerät sehr gut und auch die Bedienung weitestgehend komfortabel, außer der wirklich sinnvollen USB-Funktion brauche ich bei einem Receiver keine weiteren Extras und wenn man sich den wirklich günstigen Preis (… UVP) ansieht, kann man auch über oben angesprochene Makel hinwegsehen. Insgesamt ist die Fynbox ein tolles Gerät und ein guter Einstieg ins “digitale Geschäft”, an dem ich hoffentlich noch länger meine Freude haben werde.

Vergleich mit dem alten Receiver:

Einschaltzeit:
Fynbox: ca 30 Sekunden (muss ja auch erst einiges Hochgefahren werden)
Alter Receiver: 2 Sekunden

Zappzeit:
Fynbox: Braucht ein bis zwei Sekunden um den neuen Sender richtig anzuzeigen
Alter Receiver: Sofort

Bildqualität:
Fynbox: Sehr hochauflösende Bilder ohne Artefakte oder Störungen
Alter Receiver: Nur SD Qualität mit vielen Fehlern bei der Farbwiedergabe

Tonqualität:
Fynbox: Verschiedene Modi, sogar Dolby Digital möglich.
Alter Receiver: Nur Stereo

Zusatzfunktionen:
USB-Anschluss, Videotext, EPG, Favoritenlisten
Alter Receiver: -

Vielen Dank nochmals an Conrad für die Möglichkeit das Gerät zu testen.